Kakaobohnen – Der wichtigste Bestandteil einer guten Schokolade
- neuhauschocolatier

- vor 13 Stunden
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Viele denken, der Geschmack einer Schokolade hängt hauptsächlich vom Kakaoanteil oder vom Rezept ab. Aus meiner Sicht beginnt eine wirklich gute Schokolade aber viel früher – nämlich bei der Kakaobohne.
Genau deshalb legen wir bei Neuhausschoggi so viel Wert auf die Auswahl unserer Bohnen.
Als Schweizer Bean-to-Bar-Manufaktur im Sensebezirk verarbeiten wir den Kakao selbst – vom Rösten über das Brechen und Schälen bis hin zum mehrtägigen Vermahlen im Melangeur. So lernen wir jede Bohne kennen und können ihre natürlichen Aromen bestmöglich hervorheben.
Für uns steht fest:
Eine hochwertige Schokolade kann nur aus hochwertigen Kakaobohnen entstehen.
Nicht jede Kakaobohne ist gleich

Wie bei Wein oder Kaffee gibt es auch beim Kakao verschiedene Sorten.
Jede bringt ihren eigenen Charakter mit und sorgt für ganz unterschiedliche Geschmacksnoten.
Die bekanntesten Sorten sind Criollo, Forastero und Trinitario.
Criollo – Der König unter den Kakaobohnen

Criollo gilt als die edelste und seltenste Kakaosorte der Welt.
Sie wird nur in kleinen Mengen angebaut und ist deutlich empfindlicher als andere Sorten.
Geschmacklich überzeugt Criollo mit feinen Aromen, die oft an Früchte, Nüsse, Honig oder Blumen erinnern. Gleichzeitig enthält sie weniger Bitterstoffe und wirkt besonders elegant.
Kein Wunder also, da
ss diese Bohnen vor allem für exklusive Schokoladen verwendet werden.
Forastero – Die Bohne der Massenproduktion
Ganz anders sieht es beim Forastero aus. Diese Sorte macht den grössten Teil der weltweiten Kakaoernte aus und wird von der Schokoladenindustrie am häufigsten eingesetzt.
Der Grund dafür ist einfach: Die Bäume sind robuster, liefern höhere Erträge und lassen sich wirtschaftlicher anbauen.

Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Forastero schlechter ist. Auch daraus kann hervorragende Schokolade entstehen – vorausgesetzt, die Bohnen sind von hoher Qualität und werden sorgfältig verarbeitet.
Leider steht bei vielen industriellen Produkten jedoch die möglichst günstige Produktion im Vordergrund. Häufig werden grosse Mengen unterschiedlicher Bohnen gemischt und stärker geröstet, damit der Geschmack möglichst immer gleich bleibt. Dabei gehen viele der feinen natürlichen Aromen verloren.
Trinitario – Die gelungene Mischung
Trinitario entstand aus einer Kreuzung von Criollo und Forastero.
Diese Sorte verbindet die Robustheit des Forastero mit den feinen Aromen des Criollo. Je nach Herkunft können Schokoladen daraus fruchtig, würzig, karamellig oder leicht nussig schmecken.
Viele Bean-to-Bar-Manufakturen arbeiten deshalb besonders gerne mit ausgewählten Trinitario-Bohnen.
Was für uns wirklich zählt
In den letzten Jahren hat die Forschung gezeigt, dass es eigentlich noch viel mehr Kakaovarietäten gibt. Deshalb schauen wir bei der Auswahl unserer Bohnen nicht nur auf den Namen der Sorte.
Viel wichtiger sind für uns Fragen wie:
Wo wurde der Kakao angebaut?
Wurden nur reife Früchte geerntet?
Wurde der Kakao sauber fermentiert?
Wurde er langsam und schonend getrocknet?
Ist die Herkunft nachvollziehbar?
Denn genau hier entscheidet sich, ob aus einer Bohne später eine aussergewöhnliche Schokolade werden kann.
Warum wir nur hochwertigen Kakao verarbeiten
Wir kaufen unsere Bohnen nicht einfach nach dem günstigsten Preis ein.
Uns ist wichtig, dass der Kakao mit Sorgfalt angebaut und verarbeitet wurde und dass wir die Herkunft kennen. Nur so können wir Schokolade herstellen, die ihren natürlichen Charakter zeigt.
Jede Bohne wird bei uns schonend geröstet und anschliessend in mehreren Verarbeitungsschritten zu Schokolade veredelt. Dabei versuchen wir nicht, den Geschmack zu verändern, sondern die Aromen hervorzuheben, die bereits in der Bohne stecken.
Genau das macht für uns Bean-to-Bar aus.
Gute Schokolade braucht Zeit
Eine hochwertige Schokolade entsteht nicht innerhalb weniger Stunden. Allein das Vermahlen im Melangeur dauert bei uns mehrere Tage.
Diese Zeit investieren wir bewusst.
Denn sie sorgt dafür, dass sich die Aromen optimal entwickeln und die Schokolade ihre feine, zartschmelzende Konsistenz erhält.
Massenproduktion ist das nicht – aber genau das macht unsere Schokolade aus.
Unser Fazit
Jede Kakaobohne erzählt ihre eigene Geschichte.
Deshalb beginnt für uns die Herstellung einer guten Schokolade nicht erst in der Produktion, sondern bereits bei der Auswahl des Rohkakaos.
Wir setzen bewusst auf hochwertige Kakaobohnen und verarbeiten diese mit viel Zeit, Sorgfalt und Leidenschaft zu Schweizer Bean-to-Bar-Schokolade.
Denn wir sind überzeugt: Den Unterschied schmeckt man.

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