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Bean-to-Bar-Schokolade – Warum sie sich von Industrieschokolade unterscheidet

  • Autorenbild: neuhauschocolatier
    neuhauschocolatier
  • 1. Juli
  • 3 Min. Lesezeit


Wer heute Schokolade kauft, hat eine riesige Auswahl. Von günstigen Tafeln aus dem Supermarkt bis hin zu handwerklich hergestellten Spezialitäten scheint alles verfügbar zu sein. Doch nur wenige Konsumentinnen und Konsumenten wissen, wie gross die Unterschiede tatsächlich sind.


Als wir uns entschieden haben, unsere Schokolade von der Bohne bis zur fertigen Tafel selbst herzustellen, war für uns schnell klar: Gute Schokolade beginnt lange bevor der Kakao in unserer Manufaktur ankommt. Sie beginnt bei den Menschen, die den Kakao anbauen, und bei der sorgfältigen Auswahl der richtigen Bohnen.



Deshalb setzen wir bei Neuhausschoggi auf das Bean-to-Bar-Prinzip. Für uns bedeutet das nicht einfach einen Herstellungsprozess, sondern eine Haltung. Wir möchten wissen, woher unsere Kakaobohnen stammen, wie sie verarbeitet wurden und welche Geschichte hinter jeder Ernte steckt.



Die Herkunft ist für uns entscheidend


Bei jeder neuen Kakaobohne fragen wir uns zuerst: Welche Aromen bringt sie mit? Wie wurde sie fermentiert?


Welche Schokolade können wir daraus herstellen?


Gemeinsam mit unserem Partner Crafting Markets wählen wir Bohnen aus, deren Herkunft vollständig nachvollziehbar ist. Wir kennen nicht nur das Ursprungsland, sondern oft auch die Produzenten oder Kooperativen dahinter.

Dieses Wissen hilft uns dabei, jede Bohne so zu verarbeiten, dass ihr natürlicher Charakter erhalten bleibt.



Jede Bohne behandeln wir anders


Ein Punkt, der Bean-to-Bar für uns besonders spannend macht, ist die Individualität.

Es gibt für uns keine Standardröstung, die für alle K

akaobohnen funktioniert. Jede Herkunft reagiert anders auf Temperatur und Zeit. Deshalb entwickeln wir unsere Röstprofile sorgfältig und passen sie immer wieder an.


Auch beim Mahlen und Conchieren nehmen wir uns die Zeit, die jede Schokolade benötigt. Manche Sorten entwickeln ihre feinen Fruchtnoten bereits nach wenigen Stunden, andere brauchen deutlich länger, bis ihr volles Aroma zur Geltung kommt.

Genau diese Arbeit macht für uns den Reiz des Bean-to-Bar-Handwerks aus.



Wir möchten den Kakao sprechen lassen


Unser Ziel ist es nicht, möglichst viele Zutaten einzusetzen oder den Geschmack künstlich zu beeinflussen.

Im Gegenteil: Wir möchten, dass man die Herkunft schmeckt.

Kakaobohnen ungeröstet
Kakaobohnen ungeröstet

Wenn eine Kakaobohne natürliche Noten von roten Beeren, Honig oder gerösteten Haselnüssen besitzt, dann soll genau dieses Aroma auch in der fertigen Schokolade wiederzufinden sein.

Deshalb bestehen unsere Bean-to-Bar-Schokoladen aus wenigen, sorgfältig ausgewählten Zutaten.



Warum wir mit Crafting Markets zusammenarbeiten


Die Wahl unserer Lieferanten ist für uns genauso wichtig wie die Herstellung selbst.

Mit Crafting Markets verbindet uns die Überzeugung, dass hochwertige Schokolade nur mit hochwertigen Rohstoffen entstehen kann. Uns gefällt besonders die transparente Zusammenarbeit mit den Produzenten sowie die langfristigen Partnerschaften, die dort aufgebaut werden.


Dadurch erhalten wir nicht nur aussergewöhnliche Aromakakaos, sondern wissen auch, unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Diese Transparenz ist für uns ein wichtiger Bestandteil unserer Philosophie.


Kakaobohnen werden nach dem Fermentieren getrockent.
Kakaobohnen werden nach dem Fermentieren getrockent.

Lust auf mehr Informationen?



Unser Anspruch


Jede Tafel, Praline oder Branchli die unsere Manufaktur verlässt, soll zeigen, wie vielfältig Kakao sein kann.

Deshalb experimentieren wir regelmässig mit neuen Herkünften, passen unsere Röstungen an und verkosten jede Charge mehrfach. Bean-to-Bar bedeutet für uns, ständig dazuzulernen und unsere Schokolade immer weiter zu verfeinern.

Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden nicht einfach Schokolade verkaufen. Wir möchten sie mitnehmen auf eine Reise vom Ursprung des Kakaos bis zur fertigen Tafel – und zeigen, wie viel Leidenschaft, Handwerk und Zeit in jedem einzelnen Stück steckt.


Wenn Sie unsere Bean-to-Bar-Schokolade geniessen, probieren Sie nicht nur Kakao. Sie erleben das Ergebnis vieler sorgfältiger Entscheidungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Kakaobauern über unseren Partner Crafting Markets bis zu unserer Manufaktur.

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